Petition gegen Internetzensur

Hier ein Video, das die geplante Gesetzgebung, die Internetzensur mit Kinderpornographie rechtfertigt, kinderleicht erklärt. Bei dieser neuen Gesetzgebung soll das BKA eine geheime Liste von Internetseiten, die gesperrt sind, haben. Daher lassen sich diese Sperrungen nicht überprüfen, und es ist anzunehmen, dass auf Dauer nicht nur Seiten mit kinderpornographischem Inhalt gesperrt werden würden, sondern auch Seiten mit anderen unliebsamen Inhalten. Nun das Video:

Gegen diese geplanten Zensur gibt es eine ePetition, welche innerhalb von zwei Wochen bereits von über 87.000 Menschen unterzeichnet wurde. Diese Petition läuft noch bis zum 16. Juni. Versucht möglichst viele Leute über dieses Thema aufzuklären, denn zwar haben jetzt 92% in einer Umfrage des Infratest Dimap für die Sperrung von Internetseiten mit kinderpornographischem Inhalt gestimmt, allerdings wird dies wohl auf die mangelnde Kenntnis zurückzuführen sein, da wohl jeder der nicht mit dem Sachverhalt vertraut ist, zuerst dafür stimmen würde Kinderpornographie zu sperren. Also klärt eure Mitmenschen über das Thema auf, denn es gibt deutlich bessere Wege als Internetzensur im Kampf gegen die Kinderpornographie.
Hier nun der Text der Petition:

Text der Petition

Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die “Sperrlisten” weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.

Begründung

Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.

Unterzeichnen könnt ihr diese Petition hier. Allerdings müsst ihr euch dazu dort vorher anmelden.

Wer sich bevor er diese Petition unterzeichnet noch weiter informieren möchte, sollte mal folgendes Interview lesen mit dem Gründer des Vereins „MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren“.
Hier gehts zum Interview.